Besuch der Boundcon – Ein spannendes Wochenende!

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Freitag 2. November 2018:

Wir, meine geliebte Eheherrin und ich, sind gegen 15:45 Uhr im Hotel angekommen. Nach dem Einchecken haben wir unsere Klamotten und Utensilien im Doppelzimmer verstaut. Dann ging es auf einen Orientierungsrundgang. Meine geliebte Lady wollte einen Kaffee trinken und dann zu Abendessen. Monika und Markus von Stammtisch haben wir beim Abendessen getroffen.

Gegen 19.00 Uhr besuchten wir den Raum mit den Ausstellern verschiedener BDSM Artikeln. Dort konnte ich auch Matthias T. J. Grimme mit seiner Frau Nicole persönlich kennenlernen. Bisher kannte ich Beide nur von Ihren Videos. Ausgestellt wurde alles, was das Herz begehrt. Von Schmuck über Peitschen und Fesseln bis hin zu Leder- und Lackbekleidung.

In den zwei Seminarräumen des Hotels sind Fessel-Hängepunkte eingebaut. Dort finden am Samstag und Sonntag Bondage-Workshops statt. Wir konnten schon den ersten „Profis“ zusehen, wie sie Ihre Bondage-Künste zeigten.

 

Samstag 3. November 2018:

Nach einer ausgiebigen Begrüßung meiner Herrin durfte ich meine geliebte Lady mit meiner Zunge verwöhnen. Ich bin ja 24/7 verschlossen und meine Herrin hatte auch nicht vor, mir einen Orgasmus zu gewähren. Hauptsache Sie kommt zu Ihrem Vergnügen. Ich bin dankbar und glücklich, Ihre Orgasmen so intensiv mit erleben zu dürfen. Natürlich ist es dabei verdammt eng in meinem KG.

Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchen wir die Aussteller und informieren uns über die Workshops, Challenge Stages und Vorträge.

Um 10:30 Uhr besuchten wir die erste Challenge Stage mit „Delona vs. Nova Pink“. Ein Challenge Stage ist ein Wettbewerb zwischen dem Rigger (der aktiv fesselt) und dem Bunny (der sich fesseln lässt). Der Bunny wird vom Rigger gefesselt. Eine Sanduhr gibt dem Rigger eine maximale Zeit vor. Ist die Sanduhr abgelaufen oder ist der Rigger mit dem Fesseln fertig, hat der Bunny dieselbe Zeit zur Verfügung um sich aus der Fesselung zu befreien. Es ist sehr interessant zu sehen wie sich der oder die gefesselte windet und krümmt. Kann sich der Bunny befreien hat der Rigger verloren.

Um 12:00 Uhr dann unser erster Workshop mit Matthias & Jemina (Bondage). Dort durfte sich meine Herrin, die bis zu diesem Zeitpunkt sehr selten ein Seil in der Hand hielt an mir unter Anleitung von Matthias austoben. Ich denke das war gar nicht so leicht für meine Lady. Doch Matthias wusste aus unserm kurzen Gespräch, dass Lady K. eine Anfängerin ist und unterstützte sie nach besten Kräften. Nach einer halben Stunde war ich mit einer teils professionellen Oberkörper-Bondage versehen. Zwar etwas locker, aber immerhin.

Um 14:00 Uhr dann der 2. Workshop-Bondage mit Vinciens & Kenyade. War die Oberkörper-Bondage für meine geliebte Herrin doch etwas kompliziert, so hatte Sie bei diesem Workshop Ihren Spaß. Es ging bei diesem Workshop auch um Themen wie „Nähe und Distanz“, „Liebevoll und Dominant“. In der Praxis wurde dieses dann beim Fesseln des Hüft- Hintern- und Beinbereichs gezeigt und ausgeführt. Ich durfte mich an einer Seilschlaufe festhalten und meine geliebte Herrin fesselte mich richtig fest von der Hüfte abwärts. Die erogene Zone Hindern oder Arsch sind dabei im Mittelpunkt. Meine Herrin zog und arbeitete fleißig an mir herum. Ich muss gestehen, so wie hier hat mich fesseln noch nie erregt. In meinen Keuschheitsgürtel wurde ganz schön eng. Schade, dass der Workshop zu Ende ging. Meine geliebte Herrin hatte bei dieser Fesselung, auch wenn es für Sie, besonders für ihre Finger sehr anstrengend war einen Heiden Spaß dabei. Da musste Sie nicht irgendwelche Vorgaben beachten, sondern da konnte Sie richtig loslegen. Zu beachten war nur, dass ich nicht umfallen konnte.

Um 16:00 Uhr dann nochmal Matthias & Jemina. Diesmal aber nicht in einem Workshop sondern bei „Clas/Demo“, also einem Vortrag. Matthias referiert über BDSM und zeigt an Jemina das eine oder andere. Wie und wo stelle ich mich am besten hin, wenn ich jemanden den Hintern mit einem Rohrstock oder einer Gerte versohlen will. Auch eine kleine Peitsche kam auf dem Hintern von Jemina zum Tanzen. Wir merkten beide, dass Jemina dieses Spiel gerne spielte, auch wenn Sie hin und wieder kurz aufschrie.

Vom Fesseln hatte meine Herrin genug für heute. Darum haben wir um 18:00 Uhr den Workshop oder die Vorstellung ausfallen lassen und sind ins Restaurant zum Abendessen gegangen. Es war sehr lecker.

Am Nebentisch sitzt ein Pärchen mit einer Sklavin, deren Hände auf dem Rücken gebunden sind. Der Kopf steckt in einer ledernen Vollmaske die nur den Mund offen lässt. Augen, Nase und Ohren sind bedeckt. Sie hat zu schweigen und wird von dem Pärchen gefüttert.

Was ich noch nicht erwähnt habe, vom Stammtisch waren außer uns noch 4 Pärchen auf der Boundcon. Wir haben uns später in der Bar getroffen zum gemütlichen Zusammensitzen. Die Kleidung, gestern noch in normaler, aber überwiegend schwarzer Farbe wurde nicht nur bei uns, sondern bei allen anderen Besuchern immer spezieller. Korsetts nicht nur bei Damen, Halsbänder mit Hundeleinen, Hand- und Fußfesseln in allen möglichen Ausführungen, Masken, Kopfhauben, Leder-, Latex- und Lackkleidung. Ich wurde von meiner geliebten Herrin, sie in schwarzer Hose und Top an der Hundeleine und in Hals-, Hand- und Fußschellen geführt. Als Bekleidung trug ich nur eine kurze Netzunterhose und ein Netzshirt. Mein Keuschheitsgürtel schimmerte natürlich durch. Es war sehr beschämend für mich und ich hatte anfangs sicher auch einen roten Kopf auf.

Da es auf der Party relativ laut war und einige von unserem Stammtisch Lust hatten in den Work-Räumen noch ein wenig zuzusehen gingen wir nach unten. Ich habe in der Hoffnung noch einmal gefesselt zu werden Seile, das Lieblingsspielzeug meiner Herrin eine hölzerne Klatsche und einen Rohrstock mitgenommen. Als wir unten ankamen war Marc gerade dabei, seiner Frau und einem Bekannten, die beide über einen Käfig gelehnt zwei Fesselpärchen zusahen mit der Hand den Hintern zu verhauen. Als ich Ihm die Klatsche und den Rohrstock anbot kam richtig Stimmung auf. Es dauerte nicht lange, dann packten auch die 2 Dom, die bisher nur ihre Fesselspiele spielten ihre Schlaginstrumente aus. Wie eben fast immer, einer muss anfangen dann trauen sich auch die Anderen. Es kann richtig Stimmung auf. Mein Hintern blieb natürlich auch nicht verschont. Meine geliebte Herrin hat vor fremden Menschen mir meinen Hintern versohlt. In Ihr stecken doch dominante Veranlagungen die hoffentlich zur Gewohnheit bei Ihr werden.

Es wurde ein langer und intensiver Abend.

 

Sonntag 4. November 2018:

Begrüßung der Herrin mit Verwöhnen, ich natürlich unter Verschluss. Die Herrin trägt lockere legere schwarze Sportkleidung, ich der Sklave einen kurzen Einteiler aus Netz. Zum Frühstück natürlich wieder in Manschetten und Hundeleine.

Um 10:30 Uhr eine Challenge mit Sasori vs. Nova Pink und dann um 11:00 in den nächsten Fesselworkshop mit Delona & Lena King. Delona zeigte der Gruppe an Lena Schritt für Schritt und zum Mitmachen eine Fesselung, die für meine geliebte Herrin zu kompliziert war. Sie gab natürlich Ihr Bestes.

Von den Bondage-Workshops hatte meine geliebte Herrin vorerst genug. Der Vortrag von Delona & Lena King zum Thema Peitschen würde uns noch interessieren. Wir sahen uns noch einen Challenge an und kamen dabei mit Delona in ein sehr interessantes und angeregtes Gespräch. Delona findet es sehr schön und interessant, dass meine Herrin und ich in einer DS-Beziehung leben möchten. Sie hat meiner Herrin Ratschläge gegeben, zum Beispiel einen Anfängerkurs für Bondage zu besuchen und das Thema Fesseln mit Ruhe und Schritt für Schritt an zu gehen. Sie zeigte uns auch einfache Fesselungen und Knoten. „Macht es nicht zu kompliziert“ war eine Aussage „Deinem Sklaven geht es hauptsächlich nur um fixiert und Ausgeliefertsein“. Die Zeit verging wie in Flug und um 13:30 Uhr fesselte Delona Minuit in einer Challenge. Minuit schaffte es nach 17 Minuten sich aus der Fesselung von Delona zu befreien.

Kaffeepause: Auf dem Weg zum Restaurant hörten wir schon die Schreie. Als wir dort ankamen war gerade ein Master dabei, seiner Sklavin, die über eine Bank gelegt war, mit einem Rohrstock den Hintern zu versohlen. Das ist das Schöne an dieser BoundCon. Das Hotel ist nur für Gäste mit Eintrittskarte reserviert. „Geschlossene Gesellschaft“. Da können Sich die Pärchen nach Lust und Laune austoben. Da ist das Versohlen eines Hintern schon einmal öffentlich drin. Regeln gibt es natürlich auch. Nackt und Geschlechtsteile zeigen geht z.B. gar nicht.

Nach dem Kaffee noch eine Challenge mit Mario & Afsana Kink. Mario fesselte Afsana in ca. 6 Minuten und Afsana konnte sich innerhalb von 2 Minuten befreien. Afsana hat gewonnen. Die zwei haben sich entschlossen noch eine Challenge zu machen. Bei dieser Challenge fesselte Mario Afsana über die gesamte Ihm zur Verfügung stehende Zeit. Ohoh, das sah richtig professionell aus. Wird Afsana da herauskommen?

Afsana kämpfte 12 Minuten, musste dann aber aufgeben. Ihr linker Arm begann taub zu werden. Mario, der Afsana nicht schnell genug entfesseln konnte musste Sie mit der Schere befreien. Mario hat später berichtet, dass es das erste Mal in seiner Laufbahn als Rigger war, dass er seine Seile mit der Notfallschere zerschneiden musste. Man sah ihm an, dass es ihn ein wenig schmerzte, seine geliebten Seile zerschneiden zu müssen. Aber die Gesundheit der anvertrauten Personen steht über Allem.

Um 17:00 Uhr treffen wir wieder Melona und Lena. Vortrag uns Vorführung von Peitschen und peitschen. Melona erklärt die verschiedenen Peitschenarten und führt die Schlagtechniken der verschiedenen Peitschen an Lena vor. Lena ist eine sehr zierliche Person und die Freundin von Melona. Sie steht nicht auf Schmerzen und Melona befürchtet, dass Ihr Lena die Freundschaft kündigt, wenn es zu heftig wird.

Im Gespräch am Ende der Vorführung erfährt Melona, dass wir einen Stammtisch in der Nähe von München haben. Sie wird uns dort gerne einmal besuchen.

Die Vorführung und die Gespräche mit Melona haben meiner Herrin und mich veranlasst, vor der Heimfahrt noch bei den Ausstellern vorbei zu sehen und Einkäufe zu tätigen.

Zu Hause mit uns angekommen sind 7 mal 9 m Bondage-Seil und eine „9schwänzige“. Ich hoffe ich werden mit Beiden zukünftig Bekanntschaft machen.

 

Das Programm:

Program Boundcon

Die nächste Boundcon:

Boundcon2

Dort werden wir sicher wieder anwesend sein!

Gemütliches Abendessen

Am Sonntag 21.10.2018 haben wir, meine geliebte Herrin und meine Wenigkeit, das Angebot von Monika und Markus angenommen und haben uns zu einem gemütlichen Abendessen in einer originellen Gastwirtschaft mitten in der Hallertau getroffen. Wir waren um 18:00 Uhr die ersten Gäste und um 23:00 Uhr die letzten.

Abendessen mit dem üblichen Smalltalk über Gott und die Welt, ein wenig über Beruf und Leben und zwischendurch auch die eine oder andere Frage zu DS/SM in beide Richtungen. Mit Monika (Sub) kam meine geliebte Herrin relativ schnell in Gespräche. Monika ist der Typ, der von sich aus gerne erzählt, Markus (Dom) der stille Genießer.

Irgendwann kamen wir auf das Thema „Spielen“ und „Stammtischpartys“ zu sprechen.  Der Vorschlag von Markus und Monika, einfach ein Wochenende mit auf die Messe nach Unterföhring, zur Boundcon (www.boundcon.com) klang sehr interessant. Wir würden uns ein Wochenende in einem Hotel bewegen in dem als geschlossene Gesellschaft nur Menschen mit unseren Neigungen anzutreffen sind. Wir dürften uns dabei nicht wundern, dass das eine oder andere Pärchen irgendwo öffentlich Ihr Spielchen spielen.

Das klang so vielversprechend, dass wir uns 2 Tage später ein Doppelzimmer buchten und uns Eintrittskarten nicht nur für den Eintritt, sondern auch für die Vorträge und Workshops kauften.

Was soll ich jetzt noch von diesem Abendessen berichten? Ach ja, Einige Gäste, besonders die Damen hatten immer ein Ohr bei unseren Gesprächen. Hin und wieder ergatterten wir einige verwunderte Blicke. Das interessierte uns wenig, Lady Karin hat sich beim nach Hause fahren sogar ein wenig darüber amüsiert.

Wieder aktiv

In den letzten Tagen haben meine geliebte Herrin und ich ausführliche Gespräche geführt. Es sind verständliche Ängste, die meine geliebte Herrin dazu bewegten, unsere FemDom-Beziehung nach Ihrer Erkrankung nicht wieder aufzunehmen.

Daran haben wir noch ein wenig zu arbeiten. Das erfreuliche das ich berichten kann ist, ich bin wieder ausgeglichener und lebensfroher. Ich habe die strenge Hand und Führung meiner Herrin vermißt.

Es tat auch schon wieder AUA!

cof

Ich denke, zukünftig muss ich mit meinen Äußerungen wieder Vorsichtiger sein.

Ich bin froh, wieder mit strenger und konsequenter Hand geführt zu werden.

 

Heute treffen wir uns zum Abendessen mit einem Pärchen vom Stammtisch zum näheren Kennenlernen. Meine Frau kann schon einmal vor Ihrem ersten Besuch am Stammtisch jemanden kennen lernen. Ich denke in einer kleinen privaten Runde werden wir über weitere Aktivitäten des Stammtisches erfahren.

Ich werde weiter berichten!

Mein erster BDSM-Stammtisch am 05.10.

Irgendwann im September habe ich mich nach ewiger Zeit wieder in die Sklavenzentrale eingeloggt. Um ganz ehrlich zu sein war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit um mit irgendjemanden über meine Situation als devoter Sklave sprechen zu können. Seit der Operation bei meiner geliebten Eheherrin sind die D/S und SM Aktivitäten bei uns nicht nur eingeschlafen, sondern „inaktiv“. Auch wiederholtes Ansprechen fruchtete nicht. Es ist natürlich die Entscheidung der Herrin, wann sie sich mit Ihrem Sklaven abgibt. Jetzt nach 2 Jahren waren mein Frust und Verzweiflung groß und ich wollte deswegen auch mal mit Gleichgesinnten sprechen.

Außerdem interessierte mich so ein Stammtisch schon immer nur hatte ich bis jetzt keine Gelegenheit dazu. Oder einfach nur Schiss.

Sei`s wie`s ist: Ich habe mich am 1. Freitag im Oktober auf den Weg gemacht. Natürlich habe ich meiner Frau auch mitgeteilt, wo ich hinfahre. Begeisterung bei Ihr sieht etwas anders aus.

Angemeldet habe ich mich zu diesem Stammtischtermin frühzeitig (Sklavenzentrale und Webseite des Stammtisches) und wurde per PN herzlich willkommen geheißen.

30 Minuten Fahrzeit und das Kopf Kino beginnt zu Arbeiten. Was sind das das für Menschen? Über was wird gesprochen? Passiert dort etwas? Wie wirst du angenommen? Und viele andere Sachen gehen mir durch den Kopf.

Ich muss schon sagen, es ist seltsamerweise schon etwas anderes als wenn du irgendwo zum Abendessen eingeladen bist. Irgendwie geht deine Phantasie mit dir durch.

Da ich beruflich und ehrenamtlich auch in der Öffentlichkeit stehe hatte ich natürlich auch Bedenken des erkannt werden und dadurch auch Bedenken in Richtung Erpressbarkeit. Wenn du auf einen einschlägigen Stammtisch gehst ist das auch ein gewisses Outen, da du deine Neigungen bisher ja im Verborgenen und geschütztem Zuhause ausgelebt hast.

Also mit leichtem Unwohlsein in der Magengegend rein zum Stammtisch. Ich bin pünktlich. Der Stammtisch findet in einem Nebenzimmer statt. (finde ich positiv) Es sind 3 Menschen anwesend. Ein Pärchen und ein Herr. Die Altersgruppe passt. Nicht zu jung.

Ein freundliches Hallo, wir sind gleich per du. Nach und nach kommen weitere Stammtischmitglieder. Es wird sich freundlich und liebevoll begrüßt. Getränke und Essen bestellt. Normale Gespräche geführt. Später drehen sich die Gespräche mehr um den Stammtisch, die Probleme neue Mitglieder für den Stammtisch zu finden und zu begeistern.

Es wird berichtet, dass viele Menschen so einem Stammtischbesuch zusagen und letztendlich dann doch nicht hingehen. Ich verstehe das jetzt, denn du gehst ja (dein Kopf Kino) doch nicht zu einem normalen Stammtisch.

Ich kann nur sagen:“ Trau dich“. Du lernst Gleichgesinnte kennen. Alles normale Menschen, du kannst dir nicht vorstellen, dass es da auch noch eine „dunkle Seite“ gibt.

Meine geliebte Herrin wird zu 99,9 % beim nächsten Stammtisch mit dabei sein. Dort wird Sie sich sicher Tipps, aber vor allem Sicherheit in Ihrem Tun abholen können.

Keuschhaltung – Impotenz – Femdom Erfahrungsaustausch mit Lady C.

Ich will euch diese Konservation mit Lady C. nicht vorenthalten denn sie beantwortet aus meiner Sicht das obige Thema und gibt Einiges über meine Gefühle und Ansichten zum Thema Femdom wieder.

Lady C. hat der Veröffentlichung dieses Berichts nach Vorlage zugestimmt.

Herzlichen Dank an Lady C.

 

 Am 28.04.2018 erreichte mich auf EmlaLock folgende Nachricht.

Hallo Maenne,
immer wieder faszinierend, deine Verifikationsbilder und dein MySteel Vollkeuschheitsgürtel. Es gibt nicht viele Paare, die die Keuschhaltung des Subs so konsequent leben. Anerkennung und Gruß an deine Lady.

Ich habe, wie es sich gegenüber einer fremden Herrin gehört, devot geantwortet und mich bedankt.

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Am 01.09.2018 bekam ich eine Kontaktanfrage von Lady.C.  –  Hier meine Antwort:

Sehr geehrte Lady.C.

ich danke Ihnen für Ihre Kontaktanfrage und werde diese gerne annehmen.
Sie haben mir vor einiger Zeit bereits eine Nachricht mit dem Betreff „Anerkennung“ geschrieben.
Erinnern Sie sich?

Den lieben Gruß von Ihnen habe ich natürlich an meine Lady weitergegeben.
Heute habe ich mir bei meiner „Herrin“ die Erlaubnis geben lassen, mit Ihnen in Korrespondenz treten zu dürfen.

Gerne möchte ich mich mit Ihnen als „erfahrene Dame mit der notwendigen Dominanz“ austauschen.
Wie Sie sicher aus meinem Profil erkennen können beschränkt sich unsere Dom/Sub-Beziehung leider nur noch auf die Keuschhaltung.

Sehr geehrte Lady.C.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie um eine offenen und ehrliche Meinung oder Rat fragen soll oder darf.
Ich möchte Sie auch nicht ohne Ihrer Erlaubnis mit meiner Bitte um eventuelle Unterstützung belästigen.

In devoter Erwartung Ihrer Antwort

Maenne

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Lady.C. am 02.09.2018 

Hallo Maenne,

ja ich erinnere mich. Mir gefällt, wie konsequent du/ihr deine Keuschhaltung durchführt. Ihr beide seit mir ein Beispiel für meinen Mann – xxxxx. Ich hoffe, deiner Eheherrin geht es wieder besser. Falls nicht, tut es mir aufrichtig leid. Du wirst dann natürlich in Ihrem Sinne deine Keuschhaltung weiter betreiben. Gerne darfst du mir auch schreiben, wenn es dir danach ist. Alles Gute…
Gruß
Lady.C

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Keuschhaltung und Impotenz!

Lady.C. sendete mir am 19.09.2018 folgende Anfrage:

Hallo Maenne,

du schreibst in deiner Einleitung, du gibst gerne Erfahrungen weiter. Du bist nun seit 4 Jahren in Keuschhaltung. Sicher doch immer wieder mit Unterbrechung? D.h. du darfst von Zeit zu Zeit kommen, oder? Mein Mann, ist seit April 2017 in Keuschhaltung, immer eine Dauer von etwa 4-6 Wochen. Manchmal auch kürzer, wenn mir danach ist. Hat diese Keuchhaltung über 4 Jahre irgendwelche negativen Auswirkungen auf deine Potenz oder sonst. körperliche Veränderungen? Wäre nett, wenn du mir hierzu ein paar Erfahrungen weiter geben könntest. Vielen Dank schon einmal vorab.

Liebe Grüße
Lady.C.

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Am 20.09.2018 meine ausführliche Antwort wie es sich gehört

Sehr verehrte Lady.C,

natürlich gebe ich auf Anfrage gerne meine Erfahrungen weiter.

Um das Thema „macht Keuschhaltung des Mannes impotent“ gibt es viele Gerüchte. Die einen behaupten JA und andere NEIN.
Wir dürfen auch den medizinischen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Unter anderem stellt sich mir die Frage, was wollen Sie erreichen?
Es gibt Herrinnen, die bei ihren Cuckold mit Hilfe von Medikamenten (Androcur) die Wirkung des männlichen Hormons Testosteron unterbinden, wobei eine Erektion und der Sexualtrieb gänzlich ausgeschaltet werden. Auf Dauer würde das auch zur Impotenz führen.
Wie ich Sie einschätze wollen Sie sicher eine fürsorgliche und gesundheitlich unbedenkliche Keuschhaltung bei Ihrem Ehesklaven anwenden.

Hier meine Erfahrungen mit meiner Keuschhaltung.
Geplant, erlaubt und genießen dürfen habe ich in den letzten 4 Jahren 2 Orgasmen pro Jahr.
Einmal zu meinem Geburtstag am 02. Juni und das zweite Mal zu Weihnachten. Sie müssen wissen, dass mein Pimmelchen zu den Schnellspritzern gehört. Pimmelchen ist kaum im Königreich meiner Herrin dann fängt er auch schon an zu spritzen. (Maximal 1 Minute)
So ein Ding ist natürlich für meine Eheherrin nicht befriedigend und ist deshalb verschlossen. Meine Lady durfte dieses Jahr schon mehr als 20 Orgasmen genießen. Mein Geburtstagsorgasmus hat sich dieses Jahr um 4 Wochen verschoben. (Selber Schuld). In sehr seltenen Fällen wird mir auch zwischenzeitlich ein Orgasmus gewährt. Zum Beispiel mit dem Venus 2000 Anfang dieses Jahres. (https://maenne60.wordpress.com/author/maenne60/ )

In den ersten eineinhalb Jahren, in denen meine geliebte Eheherrin noch aktiv unsere Femdom-Beziehung gelebt hat, durfte ich regelmäßig alle 4 bis 6 Wochen einen Orgasmus genießen.
Mit der 2mal/Jahr-Regelung ab Juni 2015 kam eine harte Zeit auf mich zu. Dauerverschluß ohne jeglicher Stimulation (Reiben verboten – auch nicht bei den seltenen Reinigungsöffnungen).

In dieser Zeit hatte ich Phasen, in denen ich den Keuschheitsgürtel hasste. Meine Lady hatte 3 Schlaganfälle, erholte sich davon relativ schnell und Gottseidank ohne irgendwelchen Folgeschäden. Ihre Lust auf Sex oder einer Femdom-Lebensweise war wie ausgelöscht.
Seit ca. einem Jahr geniest meine geliebte Lady wieder Ihre Orgasmen.
Mir blieb meine Keuschhaltung. Ich vermisse eine „Strenge Hand“ die mich liebevoll demütigt, tritzt, schikaniert, mir zeigt, wo es langgeht und mich gerne auch einmal an meine Grenzen bringt.
Aber zurück zu Ihrem Thema:
In diesem halben Jahr hatte mein Pimmelchen gar keine Stimulierung. So ganz ohne, wurden die regelmäßigen Morgenlatten immer weniger. Meine Lust auf Sex und auch meine Aufmerksamkeit gegenüber meiner geliebten Lady wurde in diesem halben Jahr immer weniger. Nach einem halben Jahr (mein Weihnachtsorgasmus stand vor der Tür) durfte ich mir einen herunterholen. Dabei stellten wir fest, dass mein Pimmelchen seine Standhaftigkeit verloren hat. Nur mit Mühe konnte ich ihn bewegen halb steif zu werden. Der lange ersehnte Orgasmus blieb beim ersten Mal aus. Das war natürlich von uns beiden nicht so gewollt. Am nächsten Tag beim 2. Versuch regte sich wieder etwas mehr und ich konnte und durfte auch einen, wenn auch nicht so intensiven Orgasmus erleben.

Mein Fazit dazu:
Keine Erregungen und keine Erektionen über einen längeren Zeitraum lassen Pimmelchen gewaltig aus der Übung kommen. (Männer wollen und tun eigentlich immer. Täglich.) Diese „Konditionsschwäche“ vergleiche ich jetzt mal mit einem Muskel, der, wenn er nicht mehr bewegt wird, fast gänzlich verschwindet. Mit Training wird er wieder. (Betrifft auch die Bildung von Spermien).

Zukünftig durfte ich mich zu den 2 erlaubten Orgasmen im Jahr durch „ruinierte“, „versaute“ Orgasmen in regelmäßigen Abständen erleichtern. (alle 4 Wochen Auslaufen) Entweder durch Prostatamassage oder durch wiederholtes wichsen bis kurz vor den Erguss, ohne kommen zu dürfen; bis das Sperma ohne Orgasmus aus dem Penis ausläuft. Bei der Zwangsentsamung ohne Orgasmus bleibt der Testosteron Spiegel auf hohem Niveau. Bei einem Orgasmus sinkt der Testosteron-Spiegel ab, was der Demut des Keuschlings schadet. Er wird wieder aufmüpfiger. Meine Frau merkt es bei mir ohne Überwachung. Ich fliege sofort auf wenn ich einen unerlaubten Orgasmus habe.
Beides damals noch unter der Kontrolle meiner Herrin, was ich sehr demütigend empfand. Meine Eheherrin hatte ihren Spaß dabei.

Heute und das letzte Jahr:
Meine geliebte Lady weiß, dass ich dauerhaft in Keuschheitsgürtel verschlossen bin und das auch gerne selbst möchte. Der Schlüssel liegt in Schlüsseltresor, doch ohne dass der Tresor verschlossen ist. Sie lebt Femdom nicht mehr. Letzte Woche habe ich Ihr die Femdom-Fibel als Taschenbuch geschenkt, als kleiner Hinweis. doch dieses wurde auf die Seite gelegt und dort liegt es immer noch.

Ich übe mich in Selbstdisziplin.
Aus einem Grund:
Hochhalten meines Testosteronspiegels bei gleichzeitiger Keuschhaltung und dadurch erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber meiner geliebten Eheherrin. Bin ich geil und hoffe auf genehmigter Erlösung bin ich ruhiger und ausgeglichener.
Wie?
Durch regelmäßiges Wichsen bis kurz vor die Ejakulation, 3, 4, 5-mal hintereinander ohne jedoch zu kommen (ein Tropfen auf der Eichel ist erlaubt, aber nicht mehr) und anschließend sofortiger Verschluss.

Sehr geehrte Lady.C,

zum Abschluss kurz zusammengefasst:
Mit regelmäßiger Entlastung des Drucks der Hoden und der Prostata, alle 4 bis 6 Wochen gehen Sie keine gesundheitlichen Risiken bei Ihrem Ehesklaven ein. Halten Sie Ihren Ehesklaven dauergeil und er wird alle seine Aufmerksamkeit auf Sie richten, denn nur Sie können mit strengen Konsequenz für seine Erleichterung sorgen. Er wird zu Wachs in Ihren Händen.

Leider weiß ich zu wenig von Ihnen um Ihnen weitere Erfahrungen oder Tipps teilen oder geben kann.
Lady.C: „Erlauben Sie mir ein paar Fragen“:
Sind Sie die treibende Kraft in Ihrer Femdom-Beziehung? Oder hat Ihr Mann den Wunsch der Keuschhaltung an Sie herangetragen? Sind Sie „Wunscherfüllerin“? (das wäre nicht gut)
Macht es Ihnen Spaß, die Kontrolle über die sexuelle Selbstbestimmung eines anderen Menschen zu haben?
Wie dominant oder sadistisch sehen Sie sich selbst?

Ich höre jetzt lieber zu Fragen auf, bevor es unhöflich wird.

In eigener Sache:
Ich vermisse enorm die Strenge und Konsequenz einer dominanten, vielleicht auch ein klein wenig sadistischen Frau.
Eine Keyholderin, die konsequent Ihre Bedürfnisse durchsetzt. Wären Sie eventuell bereit, meiner geliebten Eheherrin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen?

In freudiger und unterwürfiger Demut

Maenne

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Prompt erhielt ich noch am selben Tag folgende Antwort

Hallo Maenne,

vielen Dank für den ausführlichen Brief. Normalerweise bedanke ich mich als Eheherrin nicht bei einem devoten Keuschling, aber das Schreiben von dir hat mich wirklich gefreut.

Vorab kurz ein paar Worte zu mir. Ich bin seit XX Jahren verheiratet und lebe inzwischen, sagen wir mal in einer weiblich geführten Ehe. Mein Mann hat vor 4 Jahren seine devote Ader entdeckt. Ich schaute nicht schlecht, als er mich gebeten hat, ihn in einen Keuschheitskäfig zu schließen. Zu Beginn war es auch mehr ein erotisches Spiel zwischen Erwachsenen, über die Zeit ist aber mehr daraus geworden. ich habe gelernt, meinen Mann zu dominieren, insbesondere seine Sexualität. Mein Mann hat gelernt, dass das Spiel sich nicht mehr nur auf das Schlafzimmer bezieht und ein fester Bestandteil unserer Beziehung geworden ist. Es ist kein Zwang mehr für mich, ich tue meinem Mann natürlich einen Gefallen, mir aber inzwischen auch.

Ich sollte auch noch erwähnen, dass ich seit eineinhalb Jahren einen Freund habe. Es war nicht geplant und hat sich irgendwie ergeben. Ich habe es zugelassen. Es war ein tolles Erlebnis, noch einen anderen Mann zu spüren. Hatte wieder Flugzeuge im Bauch, fühle mich begehrt. Mein Mann kam anfangs damit nur schwer zurecht, wir schlitterten in eine Ehekrise. Er hatte starke Verlassens Ängste. Wir haben daran gearbeitet uns weiter zu entwickeln und wir haben auch das gemeistert.

Seine devote Ader und konsequente Keuschhaltung hat ihm hier sicher auch geholfen. Ich gebe ihm als Frau aber immer das Gefühl, dass er mir wichtig ist, ich seine Wünsche, seine devote Ader fördere. Er genießt es, nicht kommen zu dürfen, ich genieße es, von ihm ohne wirkliche Gegenleistung geliebt und befriedigt zu werden. Inzwischen macht es mir sogar als Frau Freude, gelegentlich ein wenig sadistisch zu sein, meinen Mann von Zeit zu Zeit zu bestrafen, wenn er es verdient hat. Wie ich bereits erwähnt habe, darf er bei guter Führung alle 4-6 Wochen einen Orgasmus haben. Selten wird es aber auch mal länger. Wir sind auf ein teureres Modell von Steelworxx mit Plug und zusätzlicher Sicherung umgestiegen und haben es nicht bereut. Damit kommt er mit einer Reinigungsöffnung pro Woche aus, Rumfingern oder ein unerlaubtes herausziehen ist damit nicht ohne Entdeckung möglich.

Wenn ich mich zwischen meinem Mann und meinem Freund entscheiden müsste, würde ich inzwischen aber wieder meinen Mann wählen. Er gibt mir Sicherheit, Geborgenheit und trägt mich auf Händen. Bei meinem Freund bin ich mir da manchmal nicht so sicher. Mit ihm erlebe ich aber die Abenteuer. Möchte dies nicht missen. Wir leben nach meiner Definition keine direkte Cuckold Beziehung. Mein Mann ist nicht dabei, wenn ich bei meinem Freund bin. Ebenso ist mein Freund nie bei uns Zuhause. Und das ist auch gut so, heizt die für meinen Mann emotional schwierige Situation nicht noch zusätzlich an.

Allerdings möchte ich auch nicht, dass mein Mann mit der Zeit impotent wird. Gelegentlich fällt es ihm schwerer, einen steifen Penis zu bekommen. Da du und deine Frau Langzeitkeuschhaltung betreibt, habe ich einfach mal bei dir nachgefragt. Ich glaube auch, ich könnte deiner Frau keine großen Tipps geben, da ihr wohl auch schon sehr viel probiert habt. Eventuell hat sie durch ihre Krankheit einfach das Interesse an sexuellen Aktivitäten verloren. Falls deine Frau natürlich Fragen hat, darf sie mir gerne schreiben. Deine konsequente Keuschhaltung soll sie aber auf jeden Fall weiter betreiben, so sichert sie sich deine Zuneigung und ggf. auch Pflege. Wer verwahrt eigentlich bei Euch beiden die Schlüssel?

Liebe Grüße
Lady.C.

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Lady.C.
Sie haben mich mit Ihrer offenen und ehrlichen Art sehr beeindruckt. Ich konnte nicht anders als Ihnen nochmals ausführlich antworten.
Noch dazu wenn ich Ihnen damit weiterhin Freude bereiten kann.

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21.09.2018
dein Blog geht weiter – freue mich

Hallo Maenne,
mein Mann und ich freuen uns, dass du wieder angefangen hast zu schreiben. Wir werden deinen Blog mit Interesse weiter verfolgen.

Gruß Lady.C.

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22.09.2018

Sehr verehrte und liebe Lady.C,

Ich danke Ihnen für Ihren sehr persönlichen Brief.
Das Vertrauen, dass Sie mir entgegenbringen ehrt mich außerordentlich.

Jede Kommunikation zwischen uns liest natürlich auch meine geliebte Herrin. Ihr „offener Brief“ hat Ihr aufgezeigt, dass Sie nicht alleine ist mit einem Mann, der Ihr seine (für viele Menschen abartigen) Neigungen gesteht.

Ich bewundere Sie für Ihre offene Art auch mit etwas ungewöhnlichen Situationen umzugehen.

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Ehemann. Er liebt Sie nicht nur, sondern er vergöttert Sie.

Lady.C.,
Er ging für eine (auch für Ihn) glückliche, vollkommene Beziehung mit Ihnen durch eine wahre Hölle. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Und, er wird um mit Ihnen weiterhin in einer glücklichen Beziehung zu Ihnen wieder durch alle erdenkliche Höllen gehen. Ich habe bei Ihnen den Eindruck erhalten, dass Sie das erkannt haben, offen mit Ihrem Sklaven darüber sprechen, Ihn unterstützen und weiterhin bestärken.

Dafür haben Sie, Lady.C, Sicherlich seinen und meinen allerhöchsten Respekt.

Gehen Sie mit dieser Beziehung pfleglich um.
Ob, oder wie weit Ihr Ehesklave den Weg Cuckold gehen würde und ob diese Möglichkeit bereits in seinen Phantasien vorhanden ist, können Sie nur durch behutsame und ausführliche Gespräche herausfinden. Wie weit lässt sich Ihr Ehesklave erniedrigen.
Ich persönlich habe in meinen Unterwerfungs- Erniedrigungsphantasien dies schon in Erwägung gezogen, doch wie ich im Erleben reagieren würde kann ich selbst nicht sagen. Emotionales Glatteis.

In den letzten Monaten habe ich meine Selbstreflektion zu Sexualität und Erotik vorangetrieben und bin zu einer neuen Erkenntnis gekommen.
Vor einigen Jahren habe ich bei einem Familiengespräch den eventuellen Grund meiner Neigung erfahren. Ich hatte als kleines Kind X-Beine. Diese wurden damit behandelt, indem mir die Füße zusammengebunden wurden. An den Knien wurden links und rechts Bänder gebunden, an denen außerhalb des Kinderbettes Gewichte hingen. Zu dieser Zeit erfuhr ich sicher intensive Aufmerksamkeit von allen mir wichtigen Personen.
Bewusst an Selbstfesselung in Verbindung mit Sexualität kann ich mich erinnern an meine Pubertät mit etwa 14 Jahren. Unterbewusst erlebte ich damals sicher schon eine intensive Geborgenheit wenn ich gefesselt bin. Das hat sich mein ganzes Leben lang so durchgezogen.

Als ich meine Frau kennenlernte nahm ich einmal allen Mut zusammen und fragte Sie ob sie mit mir Fesselspiele machen würde. Sie willigte spielerisch ein und ich durfte Sie fesseln. Es gab uns beiden nicht den Kick, den ich mir erhofft habe. Heute weiß ich, dass die Rollen vertauscht waren. Nach meinen Neigungen hätte ich gefesselt werden müssen. Nach diesem Fesselspiel wollte meine Frau nichts mehr vom Fesseln hören. Schade, dass ich nicht schon früher einen neuen Anlauf genommen habe.

Heute gehen meine Phantasien so weit, dass ich, während ich selbst verschlossen bin, einer Frau alle erotischen Wünsche erfüllen würde. Hauptsache die Frau bekommt was sie sich wünscht. Es dürften auch masochistische Neigungen der Frauen sein. Jedem das, was er sich wünscht. Ich denke ich kann heute beides. Selbst devot und masochistisch, gleichzeitig aber auch leicht sadistisch und dominant sein.

Einfach Switch!

Das auszuleben wird mir sicher verwehrt bleiben.

Den Schlüssel verwaltet aktuell keiner von uns Beiden. Er liegt im Schlüsselsafe ohne dass dieser verschlossen ist. Vielleicht übernimmt zukünftig wieder meine geliebte Lady K. die Schlüsselgewalt.

Gerne würde ich auch mit Ihrem Ehesklaven einige Erfahrungen tauschen. Vorausgesetzt er wünscht sich mit einem Gleichgesinnten auszutauschen.

Devoter Gruß
Maenne

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Herzlichen Dank Lady C. für diesen ehrlichen und offenen Dialog per Mail.

Mir hat es Freude bereitet mit Ihnen Erfahrungen austauschen zu dürfen und freue mich über unseren weiteren Erfahrungsaustausch. Lassen Sie uns weiterhin in einer lockeren Verbindung bleiben.

 

Gerade hat mich eine neue Nachricht von Lady C. erreicht.

Sie freut sich ganz besonders, dass es noch andere „Gleichgesinnte“ gibt, die an einer echten FLR-Beziehung interessiert sind und diese auch leben. Lady C. versteht nicht, dass die wenigsten Menschen eine alltagstaugliche Dom/Sub Beziehung leben und noch weniger, bei der die Frau das Sagen hat.

Es ist doch die konsequente Fortführung der emanzipierten Frau J.

Ich wünsche Lady C. an dieser Stelle alles, alles Gute für die lange und glückliche Zukunft mit Ihrem devoten Ehemann

Mein Gewicht – Mein Keuschheitsgürtel

Hallo liebe Leser,

es wird Zeit, wieder das Schreiben aufzunehmen. Ich habe euch sehr vernachlässigt, verspreche Besserung.

„meester1“ hat mich mit seinem Bericht Keuschheitsgürtel und Gewicht inspiriert darüber etwas zu schreiben, denn in diesem Jahr hat sich bei mir einiges getan.

Mein Standard-Gewicht ist eigentlich bei 98 kg. Dieses Gewicht hatte ich jetzt seit Jahren. Richtig: HATTE ich. Mein Keuschheitsgürtel wurde im Frühjahr 2014 nach Maß gefertigt. 101 cm Umfang wurde damals gemessen. Mittlere Verschlusseinstellung bedeutet jeweils die mittlere Bohrung der 3 Löscher. Somit kann der Umfang um 30 mm verlängert oder verkürzt werden.

Im Januar 2018 nach den Feiertagen musste ich aufgrund von Druckstellen den Verschluss um ein Loch erweitern. Oh Schreck, die Waage zeigte 102 kg.

Meine geliebte Lady hat sich im März entschlossen für Ihre Gesundheit und Figur etwas zu tun. Bei der Ernährungsumstellung konnte ich nicht aus und „durfte“ mitmachen.

84 kg ist mein aktuelles Gewicht und ich habe bei der Ernährungsumstellung nicht nur die Chips von der rechten Seite des Laptop auf die linke Seite gestellt.

Natürlich wurde mein Keuschheitsgürtel immer lockerer und musste nach und nach 7 mal um je einen Lochabstand von 15 mm gekürzt. Ganze 10,5 cm gingen an Umfang runter. (90,5 cm)

Jetzt geht es mir wie meester1:

ZUNEHMEN IST NICHT MEHR – maximal 30 mm sind ca. 3-4 kg. Dann ist es vorbei mit Lustig. jetzt bin ich gezwungen auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, denn einen neuen Keuschheitsgürtel wird mir meine geliebte Herrin nicht genehmigen.

Servus Schokolade, Chips und Haselnuss-Eis.

Keuschheitsgürtel und Gewicht

Richtig, diese Erfahrung habe ich ebenfalls gemacht und werde dazu in meinem Blog ausführlicher berichten.

Verschlossen ist Schön!

Ich könnte Heute über das Thema „Gewicht“ 2 Beiträge schreiben. Einmal über das Gewicht der Schellen und der Auswirkung und zum Anderen über das Gewicht des Trägers. Ich konzentriere mich mal auf das Gewicht des Keuschlings :-).

Der gemeine Mensch hat eigentlich nie ein konstantes Gewicht. Wenn ich so an mir runter auf die Waage schaue, so konnte ich in der Vergangenheit mal mehr von meinen Schuhen sehen und mal weniger. Auch in den Zeiten meines selbst Verschlusses mittels Schellen war das Gewichts auf und ab vorhanden. Naja, das Bier schmeckte mal besser als die Schokolade und umgekehrt.

Mit tragen eines Voll-KG führte dieses auf und ab (mehr auf als ab) doch zu gewissen Druckstellen. Und statt Hüftgold umschloss Stahl meine Hüfte. Was blieb mir also übrig? Weniger Bier, weniger Schokolade und etwas mehr Sport. Und siehe, mein Gewicht pendelte sich auf der mittler Einstellung ein. Klar, Feiertage führen zu…

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